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Berlin bewegt – sich und andere: Von den hauptstädtischen Stadtmagazinen bis zur überregionalen Fachpresse sind sich Kenner der Szene einig, dass veränderte ökonomische Strukturen und weltweiter Wettbewerb die Berliner Kunstwelt in einen für die Kunst sinnvollen Prozess der beständigen Neuerfindung gebracht haben. Wie aber können Galeristen adäquat auf sich ständig verändernde Anforderungen reagieren, wenn sich wirtschaftliche und stadträumliche Erwartungen und Anforderungen monatlich ändern?

Die Berliner Galeristin Anna Jill Lüpertz, bündelt nach leitenden Funktionen in den Galerien Michael Werner Köln/NY, Julius Werner Berlin und Crone Berlin ihre verschiedenen Tätigkeiten als Kuratorin, Leiterin eines Projektraumes, Kunstberaterin und Kunsthändlerin unter dem Label AJLart. Im Mai 2011 gesellt sich Sophie Weiser dazu. Mit einem Hintergrund als Kommunikations – und Projektmanager in verschiedenen Werbeagenturen in Deutschland (Werbewelt (Stuttgart), Liganova (Stuttgart), PLATOON cultural.development (Berlin)) vervollständigt sie das Duo.

Mit AJLart präsentieren die beiden die Antwort auf die sich rasch wandelnden Bedürfnisse von Künstlern und Kunstfreunden: An wechselnden verschiedenen Standorten zeigen sie Installation, Fotografie, Video und Zeichnung.

Lüpertz und Weiser erklären: „AJLart ist eine Galerie, die nicht physisch vorhanden ist, sondern als geistiges Gebäude existiert. In diesem geistigen Gebäude gibt es reale Räume, die sowohl auf Dauer als auch temporär genutzt werden. Wir wählen diese realen Räume, da sie bestimmte Stimmungen aufrufen, wenn man sie betritt. Verschiedene Kunstwerke brauchen verschiedene Stimmungen. Kunst soll sich nicht an bestimmte Räume anpassen müssen – statt dessen geht es darum, für Kunst die jeweils richtigen Räume zu finden.“